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Liebe Leserin, lieber Leser,

„alles neu macht der Mai!“ Im Hinblick auf den Informationsdienst Fahrradwirtschaft (IFW) passt dieses alte Sprichwort tatsächlich sehr gut. Vor einem Jahr haben wir den IFW mit dem Ziel gegründet, Entscheider*innen in Politik und Verwaltung über aktuelle Entwicklungen in der Fahrradbranche zu informieren. Mitte Juni erschien dann der erste Newsletter „Fahrradwirtschaft Insight“, dessen neueste Ausgabe Sie gerade lesen. Und um sie auch zeitnah informieren zu können, kommunizieren wir seit November zusätzlich bei Twitter. Diese Mai-Ausgabe erscheint mit einer weiteren, neuen Kategorie „Drei Fragen an …“. Hier erhalten Sie O-Töne von wichtigen Branchen-Persönlichkeiten – exklusiv für den Informationsdienst Fahrradwirtschaft. Den Anfang macht Claus Fleischer, Geschäftsleiter Bosch eBike Systems.

Nach der Bildung der neuen Bundesregierung und Konstituierung der Ausschüsse können wir unseren Adressatenkreis nun gezielter ansprechen und informieren. Und das tun wir künftig überdies mit kompaktem Printmaterial, denn nicht alle wichtigen Sachverhalte lassen sich in einem kurzen Newsletter vermitteln. Zum Schluss die beste Nachricht dieses Monats: Endlich sind persönliche Begegnungen, der Austausch von Mensch zu Mensch wieder einfacher möglich – sei es in Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Dresden oder Hamburg.

In diesem Sinne freue ich mich, Sie demnächst bei der einen oder anderen Veranstaltung zu sehen!

Ihr
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Albert Herresthal
Informationsdienst Fahrradwirtschaft
Die Themen dieser Ausgabe:
  1. Neue Mobilität: Bike Sharing und Abo-Konzepte entwickeln den Markt
  2. Fahrradwirtschaft und Politik: Verkehrsminister Wissing eröffnet vivavelo PA
  3. Fahrrad-Messen: Gelungener Saisonauftakt mit Live-Publikum
  4. Produktinnovationen: Leichte E-Bike-Antriebe im Trend
  5. Eurobike in Frankfurt: Leitmesse wird politisch
  6. Fahrradindustrie: Mehr Produktion in Europa
  7. NEU IFW exklusiv: 3 Fragen an ... Claus Fleischer
  8. Kurzmeldungen
  9. Buchtipp des Monats
  10. Termine
Bikesharing Nextbike

Neue Mobilität:
Bike Sharing und Abo-Konzepte entwickeln den Markt

Bike Sharing ist in Deutschland kein neues Geschäftsmodell, aber ständigen Veränderungen unterworfen. So gibt es auf Anbieterseite deutliche Konzentrationstendenzen, wie zuletzt im November 2021 die Übernahme von Nextbike durch Thier Mobility zeigte. Die aktuelle Flotte von 135.000 Leihrädern soll in diesem Jahr um 25.000 erweitert werden. Zusätzliche Standorte gibt es zurzeit in Wien, Greifswald und Oldenburg, in Kürze kommen u.a. Ljubljana und Palma de Mallorca hinzu. 2021 verbuchte Nextbike knapp 10 Millionen Ausleihen und 500.000 neue Kund*innen. Einen weiteren Schub erhofft sich das Unternehmen von einer Umsetzung der im Raum stehenden Mehrwertsteuersenkung auf 7%, womit das Bike-Sharing dem ÖPNV gleichgestellt würde. (mehr)
 
Mit dem Mobilitätsanbieter Bolt aus Estland drängt nun ein neues Unternehmen mit Elektrorädern auf den deutschen Markt. Köln und Düsseldorf werden die ersten Standorte für das E-Bike-Sharing sein. Mit E-Scootern ist Bolt bereits in 50 deutschen Städten präsent, u.a. in Berlin, Hamburg, München und Frankfurt. E-Bike Sharing ist angesichts der hohen Fahrzeugwerte in Bezug auf Vandalismus und Entwendung ein nicht unerhebliches Risiko, die Erfahrungen in der Praxis werden darüber entscheiden, ob das Konzept dauerhaft tragfähig ist.

Neben dem Verleih sind nun auch Abo-Modelle auf dem Vormarsch. Neu dabei ist ein Münchner Unternehmen, das unter dem Namen „mylo“ zunächst im süddeutschen Raum aktiv ist. Zum Festpreis gibt es fabrikneue E-Bikes inklusive Servicepaket. In Planung sind hier auch der Verleih „guter Gebrauchter“, die nicht zuletzt aus auslaufenden Leasing-Verträgen vermehrt auf den Markt drängen.

vivavelo PA Minister Wissing





Fahrradwirtschaft und Politik:
Verkehrsminister Wissing eröffnet vivavelo PA

Guter Saison-Auftakt für die Fahrradpolitik am 7. April: Dr. Volker Wissing (Foto) sprach die Keynote auf dem vivavelo Parlamentarischen Abend (PA) der drei Verbände der Fahrradwirtschaft ZIV, VSF und BVZF in der NRW-Landesvertretung in Berlin. Es war das erste Mal, dass ein amtierender Bundesverkehrsminister eine Veranstaltung der Fahrradwirtschaft besuchte. Der Abend stand unter dem Motto „Fortschrittsmobilität einfach machen“ und der Europasaal der Landesvertretung war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach der Ansprache von Volker Wissing gab es eine (weiblich dominierte) Gesprächsrunde zur Umsetzung der Mobilitätswende, u.a. mit Sandra Wolf (Geschäftsführerin Riese & Müller), Swantje Michaelsen (MdB, B90/Grüne), Matthias Stein (MdB, SPD) und Saskia Ellenbeck (Berliner Bezirksstadträtin). Nun steht auch der Termin für den nächsten vivavelo Kongress fest: Er findet am 22. und 23. September in Berlin statt.

Nur einen Tag nach dem Parlamentarischen Abend folgte im Bundestag der nächste politische Fahrrad-Termin: Der 2018 gegründete Parlamentskreis Fahrrad kam erstmalig in der 20. Legislaturperiode in neuer Besetzung zusammen. An dem Auftakttreffen nahmen neben etlichen Bundestagsabgeordneten auch die Verbandsspitzen von ADFC, ZIV und VSF teil. Zu den Themen des fraktionsübergreifenden Parlamentskreises gehören nicht nur die Verkehrspolitik, sondern auch die damit in Verbindung stehenden Bereiche Gesundheit und Wirtschaft.
 
Das Fahrrad als Verkehrsmittel voranzubringen durch die Vernetzung der Akteure aus Politik, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft, das ist das Ziel von „VeloLab“. Die analoge und digitale Innovationsplattform wurde mit 448.000 Euro vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Und so eröffnete der Parlamentarische Staatssekretär Oliver Luksic die Veranstaltung am 8. April im Berliner MotionLab anlässlich des Projektstarts vor 100 Gästen aus Politik, Medien und der Fahrradbranche.
VELOBerlin 2022

Fahrrad-Messen:
Gelungener Saisonauftakt mit Live-Publikum

Endlich wieder Fahrrad-Festivals zum Anfassen! Gleich 15.000 Besucher*innen kamen Anfang April zur VELOBerlin auf das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof, nachdem diese in den beiden Vorjahren Corona bedingt ausfallen musste. Rund 200 Aussteller*innen präsentierten in dem historischen Hangar und auf dem teilweise überdachten Flugfeld ihre Produkte und Dienstleistungen. Hier gab es zudem viele Testmöglichkeiten und ein unterhaltsames Rahmenprogramm (Foto).
 
Thematisch stand die Zukunft der „aktiven Mobilität“ im Mittelpunkt des Bühnenprogramms: In Vorträgen und Talks ging es u.a. darum, wie das Fahrrad in die Mitte der Gesellschaft gelangt, wie neue Zielgruppen erreicht werden und welchen Beitrag Cargobikes zur Mobilitätswende leisten können. (mehr)
 
In München fanden vom 22.-24. April die E-Bike-Days 2022 statt und lockten 60.000 Besucher in den Olympiapark. Auf 20.000qm zeigten 150 Aussteller*innen ihr Angebot aus den Bereichen E-Bike, Zubehör, Tourismus, Fitness und Umwelt. Drei Teststrecken für unterschiedliche Ansprüche und ein buntes Show-Programm rundeten das „Testival“ ab.
 
Das Startsignal in die Messesaison kam bereits Anfang April durch das E-Bike-Festival Dortmund: 100 Marken und 1.000 Test-Bikes lockten 50.000 Besucher*innen in die Innenstadt.
Fazua-Antrieb





Produktinnovationen:
Leichte E-Bike-Antriebe im Trend

Herkömmliche E-Bike-Antriebe bringen mit dazu gehörigem Akku schon ein paar Kilogramm auf die Waage. Was bei den meisten Fahrradtypen kein größeres Problem darstellt, ist jedoch bei besonders sportlich angelegten Rädern ein Handycap. Für Rennräder, Cross-Räder oder Urban Bikes gibt es nun eine Reihe von leichteren E-Antrieben, zumeist von Anbietern aus dem Bereich Automotive.

Der Stuttgarter Automobilzulieferer Mahle ist seit 2018 mit Hinterradmotoren am Markt. Sein neuestes Modell wiegt inklusive Akku 3,2 kg. Da sich die Physik allerdings nicht überlisten lässt, ist mit diesem Konzept auch nur eine eingeschränkte Reichweite zu erzielen.

Die Porsche AG ist bereits mit sportlichen E-Bikes und Mikromobilität am Markt aktiv. Schwerpunkte sind Design und Konnektivität. Im Februar dieses Jahres erwarb das Unternehmen einen 20%igen Anteil am Hersteller leichter E-Bike-Antriebe „Fazua“ aus Ottobrunn bei München, der mehr als 100 Mitarbeitende beschäftigt (wir berichteten). Es wird in absehbarer Zeit mit einer Komplettübernahme durch Porsche gerechnet. Die technische Besonderheit von Fazua-Antrieben ist, dass Motor und Akku in die Rahmenrohre integriert und mit gut 4 kg recht leicht sind (Foto).
Eurobike in Frankfurt

Eurobike in Frankfurt:
Leitmesse wird politisch

Der Wechsel des Veranstaltungsorts von Friedrichshafen nach Frankfurt geht mit einer deutlichen Konzepterweiterung einher: War die Eurobike bislang sehr produktlastig, so zeigt allein die gemeinsame Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Volker Wissing, dem hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und dem Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann, dass vom 13.-17. Juli 2022 ein neuer Eurobike-Wind weht. 

Dazu passt, dass der erste Messetag gleich ein neues Format bringt, die „Eurobike Convention“ in der Future Mobility Halle. Auf drei parallelen Bühnen lautet hier das Motto: „Designing the future of mobility“. Ziel ist, die Mobilitätswende aus der Perspektive des Fahrrads weiter zu denken und konzeptionell voranzubringen. Bei Vorträgen und auf prominent besetzten Panels wollen Wirtschaftsvertreter*innen, Verbände, Politik und Planer*innen gemeinsam sowohl Visionen entwickeln als auch konkrete Umsetzungsmöglichkeiten diskutieren.
 
Damit in Frankfurt über neue Mobilität nicht nur geredet wird, sondern die internationalen Messebesucher*innen in der Stadt auch nachhaltig unterwegs sein können, ist die Messegesellschaft eine Kooperation mit DB Connect eingegangen. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn stellt 2.000 „Call a bike“-Fahrräder zur Verfügung. Auch Pop-Up Bike-Lanes und bewachte Fahrrad-Parkplätze erleichtern die Anreise mit dem Fahrrad.
Studie Frankreich

Fahrradindustrie:
Mehr Produktion in Europa

Der Trend hält an. Die aktuelle Stärkung des Produktionsstandorts Europa wird nicht zuletzt durch die Lieferkettenproblematik ausgelöst. Auch Akkus für E-Bikes sollen nun in der Nähe von Krakau (Polen) hergestellt werden. So investiert die Firma Green Cell 2,6 Millionen Euro in ein neues Werk zur Herstellung von E-Bike-Batterien, vornehmlich für den westeuropäischen Markt.
 
Als europäisches Wirtschaftsförderungsprojekt unterstützt die EU das portugiesische „Bike Value“ – eine sprachliche Anspielung auf das Silicon Valley in Kalifornien. Nachdem die portugiesische Fahrradindustrie bereits 2021 mit 594 Millionen Euro einen Umsatzrekord einfahren konnte, berichtet der Fachjournalist Jo Beckendorf aktuell von Steigerungsraten in Höhe von 49% in den ersten zwei Monaten 2022. Somit hat sich das Wachstum weiter verstärkt.
 
Steht Frankreich vor einem Comeback als Produktionsland für Fahrräder? Der französische Premierminister Castex hatte eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun vorliegen. Danach könnten bis 2050 rund 42.500 zusätzliche Arbeitsplätze in der Industrie entstehen, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen vorliegen. Hierzu gehören u.a. regionale Industrie- und Gründerzentren. Aus der Wirtschaft ist zu hören, dass Frankreich bereits das Interesse von asiatischen Fahrrad- und Komponentenherstellern abklopft, Produktionsstandorte in Frankreich aufzubauen.  In der Studie wird auch empfohlen, den ermäßigten MwSt.-Satz auf Fahrräder heimischer Produktion zur Anwendung zu bringen, den die EU neuerdings erlaubt. Dieser beträgt in Frankreich aktuell 5,5%.

Informationsdienst Fahrradwirtschaft exklusiv:

3 Fragen an ...

Claus Fleischer
Claus Fleischer, Geschäftsleiter von Bosch eBike Systems
IFW: Fünf Monate Ampel Ihre Wünsche an die Bundesregierung?
 
Wir wünschen uns, dass die aktuell schwierigen außen- und innenpolitischen Aufgaben es bald zulassen, dass sich die Regierung und wir alle uns wieder mit den Themen der strategischen und langfristigen Radverkehrsförderung beschäftigen können. Auch wenn sich hier und da einiges getan hat, fehlt es weiterhin an einer kontinuierlichen Fahrradförderung und einer positiven Kultur des Fahrradfahrens – sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Die bereits bestehende Infrastruktur muss dem wachsenden Bedarf angepasst und ausgebaut werden. Deutschland benötigt ein dichtes Netz an hochwertigen, direkt verlaufenden und idealerweise geschützten Radwegen sowie diebstahlsichere, barrierefreie und witterungsgeschützte Abstellmöglichkeiten wie beispielsweise abschließbare Fahrradgaragen und Fahrradparkhäuser.
 
IFW: Corona und der Krieg in der Ukraine Welche Auswirkungen belasten Bosch eBike Systems am meisten?

Beide Ereignisse haben die Welt erschüttert, unser Mitgefühl ist bei allen Menschen, die direkt oder indirekt vom Krieg in der Ukraine oder von Corona betroffen sind. 
Corona hat die Arbeitswelt verändert, sie im Positiven in vielen Bereichen flexibler gemacht, die Digitalisierung beschleunigt. Auf der anderen Seite hat Corona massive Auswirkungen auf die Produktion und Lieferketten und damit auf die gesamte Wirtschaft und schlussendlich auch den Verbraucher. 
Der Krieg in der Ukraine hat aktuell für Bosch eBike Systems keine akuten Auswirkungen. Wir haben weder in Russland noch in der Ukraine aktive Geschäftsbeziehungen. Wie die Auswirkungen auf die globalen Lieferketten sein werden, lässt sich aktuell noch nicht absehen. 
IFW: Steigerung des Radverkehrs Ihre Top-3 der wichtigsten Maßnahmen?

1. Investitionen in die Radinfrastruktur sowie die Vereinfachung und ein Mehr an Spielraum in der Projektumsetzung auf kommunaler Ebene – das erhöht die Sicherheit der Radfahrenden, fördert so die Fahrradnutzung insgesamt und reduziert die Unfallzahlen. Nur mit dem Ausbau geschützter Radfahrstreifen sind Ziele wie eine „Vision Zero“ erst realistisch erreichbar. 

2. Neben der Mobilität im Alltag nutzen immer mehr Menschen das Fahrrad und E-Bike auch in der Freizeit oder im Urlaub. Der Nationale Radverkehrsplan muss dies ebenfalls stärker berücksichtigen. Die Förderung des Fahrrads darf nicht am Waldrand aufhören. Denn wer in der Freizeit und Natur Rad fährt, nutzt dies vermehrt auch im Alltag in der Stadt – und davon profitiert die gesamte Gesellschaft. 

3. Dass immer mehr Menschen auf den Sattel steigen, haben wir auch dem Pedelec zu verdanken. Deshalb sollte auf europäischer Ebene der rechtliche Status des Pedelecs als Fahrrad erhalten bleiben und das Fahrrad in europäischen Mobilitätsstrategien und Förderprogrammen insgesamt stärker berücksichtigt werden. 

Kurzmeldungen

Volker Wissing
Köpfe des Monats
Dr. Volker Wissing, Bundesverkehrsminister, legt sich aktuell ordentlich ins Zeug für den Radverkehr: So eröffnete er im April den vivavelo Parlamentarischen Abend in Berlin und wird im Juli 2022 Schirmherr der Eurobike Leitmesse der Fahrradbranche, die erstmalig in Frankfurt stattfindet. 
UN für Fahrradförderung
UN für Fahrradförderung
Einstimmig hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 15. März in New York einen Beschluss zur Förderung des Fahrrads verabschiedet. Dabei waren die einfache Zugänglichkeit für alle Menschen neben der Gesundheit und dem Klimaschutz wichtige Argumente für den Beschluss.
Fahrraddiebstahl
Zahl des Monats
234.000 gestohlene Fahrräder meldet die amtliche Kriminalstatistik für das Jahr 2021 – ein Rückgang um 10,5% zum Vorjahr. Davon waren 125.000 versichert, so der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GdV). Die Schadenssumme blieb für die Versicherer mit 110 Millionen Euro allerdings konstant, weil Fahrräder immer hochwertiger werden.

Buchtipp des Monats

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Worte verändern die Welt.
 
Autor Michael Adler sagt: Wir reden falsch über das Klimathema, benutzen irreführende Worte. Das Klima braucht keinen Schutz. Wir Menschen müssen uns vor uns selbst schützen.
 
Adler will die Abkühlung der Erde zum positiven Menschheitsprojekt machen. Ziel ist eine gute Zukunft für alle: "Wir brauchen eine Sprache, die Lust macht und uns für den nötigen Wandel begeistert", so der langjährige Chefredakteur des VCD-Magazins "fairkehr".
 
Der oekom Verlag hat ein Crowdfunding für das Buch eröffnet. Vorbestellungen sind hier möglich. 

Termine

  • Die Fachkonferenz Cargo Bike Sharing Europe findet am 19. Mai im Konferenzzentrum der Messe Köln statt. Vorgelagert ist ein „Activity and Networking Day“ mit Ausstellung und Testfahrten in der Kölner Innenstadt. Ein „Networking Dinner“ rundet den ersten Tag ab. Besucher kostenlos. 

  • Als Fahrradfestival versteht sich die VELOHamburg, die nach Corona bedingter Pause vom 21.-22. Mai auf dem Heiligengeistfeld im Stadtteil St. Pauli ein breites Programm bietet. Zu den Events gehören u.a. eine Trial-Show und ein spezieller Test-Parcour für Kinder.  (Marathon, Enduro, eMTB, Junior Trophy).
  • Unter dem Motto „Gute Wege“ steht der siebte deutsche MTB-Kongress, der vom 24.-25. Mai vollständig online durchgeführt wird. Im Mittelpunkt stehen die Planung, Schaffung und der Betrieb von sportlichen Bike-Infrastrukturen für Freizeit und Tourismus. diesem Wochenende.

  • Sitzungswochen des Deutschen Bundestages sind vom 9.-13. und 16.-20. Mai, danach vom 30. Mai bis 3. Juni. Die nächsten Plenarsitzungen des Bundesrats sind für den 20. Mai und den 10. Juni vorgesehen.

Team Fahrradwirtschaft Insight

Teamfoto
Herausgeber des Newsletters ist Albert Herresthal. Er kann auf reichhaltige Erfahrung mit Politik und Fahrradwirtschaft verweisen. Durch seine langjährige Tätigkeit als Geschäftsführer des Verbund Service und Fahrrad (VSF e.V.) ist er mit den relevanten Köpfen der Branche bestens verbunden. Er ist für die inhaltliche Ausgestaltung und den Kontakt zu den Empfänger*innen in Politik und Verwaltung sowie der Fahrradwirtschaft zuständig.

Auch Hendrikje Lučić (Mitte) ist seit vielen Jahren in der politischen Arbeit für die Fahrradwirtschaft aktiv. Sie war für den VSF e.V. unter anderem als Leiterin des Hauptstadtbüros tätig und dort für den Bereich Public Affairs zuständig. Bei Fahrradwirtschaft Insight ist sie für die inhaltliche und strategische Ausgestaltung des Newsletters mitverantwortlich.

Anne Kreidel ist Fundraiserin und arbeitet seit langem im Bereich Marketing und Kommunikation. Sie ist in Unternehmen, in Kultur- und Umweltorganisationen tätig, war u.a. bei Changing Cities. Aktuell arbeitet sie für die Hamburger Kunsthalle. Im Team Fahrradwirtschaft Insight übernimmt sie die Umsetzung und den Versand des Newsletters.
Fotonachweis: 1. Nextbike, 2. Albert Herresthal, 3. VELOBerlin, 4. Fazua, 5. EUROBIKE, 6. Französisches Transportministerium, 7. Bosch eBike Systems, 8. FDP / Laurence Chaperon, 9. Shutterstock / Joaquin Corbalan, 10. pd-f / Yorick Carroux, 11. Michael Adler / Teamfoto: Antonia Richter
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Herresthal Consulting Public Affairs Bike & Mobility
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